Mehr zum Thema Webdesign

Wenn man sich  den Begriff Webdesign näher betrachtet setzt er sich einfach nur aus zwei englischen Wörtern zusammen: dem Wort Web für Netz (also das Internet) und dem Wort Design also Gestaltung. Im englischen Sprachgebrauch ist mit "to design" eher das Entwickeln gemeint, in Deutschland versteht man Design eher als Gestalten
Webdesign ist also nichts anderes als das Gestalten / Designen von Webauftritten. Dies umfasstdas Arbeiten in Bezug auf die Gestaltung der Website, sowiederen Konzeptionierung und Aufbau bis hin zur Einrichtung und Anleitung der Benutzer bzw. Benutzergruppen. Auch die Gestaltung von Schnittstellen (Interface-Design) kann dem Webdesign zugeordnet werden. 
Aufgabe der Webdesignerist es, auf Basis aktuell verfügbarer / finanzierbarer technischer Voraussetzungen die Wünsche Ihrer Kunden so gutwie möglich zu realisieren. Denn der Webauftritt ist gerade heute im geschäftlichen Bereich häufig der erste (wenn auch virtuelle) Eindruck.  

Die Arbeit von Webdesignern beschränkt sich in der Regel nicht nur auf die "Gestaltung", vielmehr gibtes für den Webdesigner Tätigkeiten, die eher in den Bereich des Entwickeln undgar des Programmierens fallen. Gerade wenn mit Programmiersprachen wie z.B. JavascriptPHP und HTML gearbeitet wird. 
 
Zusammenfassend könnte man also folgendermaßen definieren: Webdesign ist das Erstellen von Websites, bzw. Internetpräsenzen und umfasst sowohl die künstlerische Gestaltungeiner Website, als auch die technische Umsetzung. Weitere Aufgaben des Webdesigners sind außerdem Suchmaschinenoptimierung (SEO), Internetmarketing, das Programmieren, sowie dieBildbearbeitung.
Mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung (SEO) kanneine Internetpräsenz für Suchmaschinen optimiert werden. Eineoptimierte Website ist besser im Internet auffindbar.

Von den verschiedenen Ansätzen, um Webdesign zu definieren, ist die Analogie zurArchitektur wohl am einprägsamsten:
Denn hier gestaltet man ein reales, "begehbares"Objekt mit einem individuellen Aussehen, das aus verschiedenen Elementen wie z.B. "Eingangshalle", verschiedenen "Zimmern", "Etagen" und "Fluren"mit unterschiedlichen Funktionen bestehen kann. Bei einem Internet-Shop liegt die Analogiezu einem Kaufhaus  nahe.
Wie in der Architektur geht es im Webdesign um Anforderungen wie:
  • Ästhetik, visuelle Gestaltung
  • zielgruppengerechter Aufbau
  • einfache Orientierung, bequeme Erreichbarkeit von Funktionen/Informationen
  • sinnvolle Raumnutzung
  • benutzerfreundliche Gestaltung und Bedienbarkeit 
  • Zuverlässigkeit

    Louis Rosenfeld hat auf einer Konferenz in Chicago (DUX 2007) eine sehr prägnante Beschreibung abgegeben:  Designingfor User Experience

    Der deutsche Autor Jens Meiert hat inseinem Artikel "10 Schritte zur hochwertigen Website" ebenfalls gute definitionen getroffen (Jens O. Meiert, 23. Mai 2006 / 29. Mai 2006. ISSN 1614-3124, Ausgabe 24).
    Er schreibt unter anderem: 
    „Nachdem die Planungabgeschlossen ist, geht es noch nicht gleich mit Design und Umsetzung los:Erstellen, testen, verifizieren, überdenken Sie die Struktur und ArchitekturIhres Angebots.... Achten Sie frühzeitig auf Lokalisierung undInternationalisierung. Dann dokumentieren Sie die erarbeitete Struktur undvalidieren diese – über Tests, wenn es an das Design geht“

    Was ist barrierefreies Webdesign?  
    Barrierefreies Webdesign bezeichnet die Gestaltung von Webseiten für Menschen, die körperlicheund/oder technische Einschränkungen haben. Barrierefreies Webdesign berücksichtigt diese Einschränkungen und macht die Inhalte der Webseiten trotzdem (fast) uneingeschränkt (barrierefrei) nutzbar.

    Oft werden behinderte Mitmenschen bei der Gestaltung und Programmierung von Internetauftritten vergessen und es wird keine adaptive, auf die Behinderungen optimierte Darstellung angeboten. Es gibt eine Reihe von Anforderungen die Webentwickler beachten sollten, um eine Internetseite fürjeden Besucher zugänglich zu machen. Dazu gehören beispielsweise eine klare undleichte Navigation, Unabhängigkeit von den Ein- und Ausgabegeräten desComputers, klare farbliche Kontraste, anpassbare Schriftgrößen und noch einige mehr.
     
    Die wesentlichen Punkte für ein barrierefreies Webdesign werden in der BarrierefreienInformationstechnik-Verordnung (BITV) zusammengefasst.    
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